Einsteiger Quadrocopter für 250€ inkl. Fernsteuerung Flyduino / Warthox

von Benjamin
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Heute möchte ich Euch meinen ersten Copter vorstellen, mit dem ich das RC-Fliegen angefangen und gelernt habe. Der Copterrahmen von Flyduino ist sehr gutmütig und wirklich günstig in der Anschaffung. Mithilfe eines erfahrenen Modellbaupiloten hatte ich ihn in nur 2 Stunden zusammengebaut!

Quadrocopter günstig

Quadrocopter günstig

Verbaute Komponenten:

Fangen wir an:

Als Erstes warten wir, bis alles da ist. Wer von Amazon im EU-Warenhaus bestellt, kann sich freuen, denn die Ware ist innerhalb einer Woche da. Wer international bestellt, muss erst den Zolldurchlauf abwarten.

Da der Kollege mit Flyduino eher schlechte Erfahrungen gemacht hatte, was die Vollständigkeit der Lieferung betrifft, packen wir zuerst den Rahmen aus und überprüfen, ob alles vorhanden ist. Zählt die Schrauben und Muttern nach und überprüft, ob die Centerplatte beschädigt ist.

Anschließend könnt ihr den Rahmen mal anfangen zusammenzuschrauben. Ich habe die Schrauben von oben reingesteckt und die Muttern unten drauf. Wie ihr das dann macht, ist eigentlich egal.

Warthox Rahmen von Flyduino

Warthox Rahmen von Flyduino

Abmessungen

Warthox Rahmen von Flyduino

Jetzt legt ihr den Rahmen vor euch auf den Tisch, nehmt das Kabel von den Kabelresten und verlängert die drei Kabel, die zu den Motoren gehen. Welches Kabel wohin gehört, spielt erst mal keine Rolle, da die Motoren ja per Drehstrom angetrieben werden. Das Einzige, was man mit dem Drehen von zwei Kabeln erreicht, ist das Ändern der Laufrichtung. Dazu kommen wir aber später. Nehmt nicht zu viel Kabel, sonst bekommt ihr es nicht mehr unter. Außerdem wäre das unnötiges Gewicht, was auf Kosten der Flugzeit geht.

Regler vorbereiten

Regler vorbereiten

Ihr könnt die alten Kabel auch ablöten und gleich die längeren dranlöten, wenn ihr das möchtet. Ich habe das so getan, weil jede Lötverbindung ein Risiko ist und es durch schlechtes Verlöten eine kalte Lötstelle entstehen kann. Wenn ihr alle eure Regler verlängert habt, dann könnt ihr bei drei Reglern das rote und schwarze Kabel an der Servobuchse herausnehmen. Entweder ihr lötet es ab oder packt es in ein kleines Stück Schrumpfschlauch. Bei einem Regler lassen wir alle drei Kabel drin. Dies wird nachher die Stromversorgung für unsere Flightcontrole.

Anlöten der Regler

Anlöten der Regler

Wenn ihr so weit seid, dann könnt ihr anfangen, die Regler auf die Ausleger zu kleben. Ich nehme dafür immer Spiegelklebeband. Das gibt’s in Meterware bei Amazon.de eigentlich immer recht günstig. Achtet darauf, dass ihr keinen Kurzschluss mit dem Rahmen bildet. Wer die Kabel nicht im Ganzen angelötet hat, hat eh noch den Schrumpfschlauch auf dem Regler. Wer Schrumpfschlauch zu Hause hat, kann die Regler selbstverständlich wieder einschrumpfen. Ich bevorzuge die „luftige“ Art.

Loctite zur Sicherung

Locktite darf natürlich nicht vergessen werden

Loctite darf natürlich nicht vergessen werden

Wenn alle vier Regler an ihrem Platz sind, dann können wir uns den Motoren widmen. Diese werden natürlich auf den Auslegern verschraubt. Bitte beachtet: Die Schrauben unbedingt mit Loctite sichern und gut festziehen. Bedenkt aber bitte – nach fest kommt ab! Also nicht übertreiben.

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Um kein Kabelgewirr zu verursachen, kann man die Kabel vom Motor zum Regler schon mal mit Kabelbindern festbinden. Aber bitte nicht direkt über den Kabelverbindungen, weil wir die Drehrichtung noch anpassen müssen.

Kabelwirrwar

Jetzt ist es an der Zeit, das Hauptstromkabel zu verlegen, weil es dann immer enger wird im Rahmen. Legt euch das Kabel so hin, dass der XT-60 Stecker hinten herausschaut und lötet es ordentlich in der Mitte an den extra dafür vorgesehenen Lötflächen fest.

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XT60 Stecker sichern

XT60 Stecker sichern

Fixiert den XT-60 Stecker noch mit einem Kabelbinderkreuz. Ihr entlastet damit die Lötflächen.

Regler sichern

so nicht!

Damals hab ich die Regler noch mit Kabelbindern fixiert. Das sollte man eigentlich nicht machen, da die Belastung zu groß ist. Man könnte somit Bauteile abreißen. Anschließend lötet ihr noch die Regler auf die vorgesehenen Flächen.

Warthox Copter Rahmen

So sollte es aussehen: Ein sauberer und aufgeräumter Rahmen:

Sauber verarbeiteter Rahmen

Nun könnt ihr euch an den Rest wagen. Packt nur das Nötigste drauf. Sprich: Empfänger, Flightcontrole und Lipopieper. Alles andere ist unnötiges Gewicht!

Auf dem Foto hier ist noch der Ardupilot zu sehen. Den habe ich anfangs verbaut, da die Multiwii sehr lange auf sich warten ließ (5 Wochen). Als der Baubericht entstand, war sie leider noch nicht da 🙁

Ardupilot Mega - vollkommen overkill!

Ardupilot Mega – vollkommen overkill!

Akku drauf und fertig ist der Copter!

Und fertig!

Mit einem Gesamtgewicht von unter 718g habt ihr einen Copter, der sehr leicht ist und somit bei einem Absturz nicht viel kaputt gehen kann. Ebenso ist die Flugzeit enorm! Wenn ihr jetzt nichts verkehrt gemacht habt, sollte der Copter beim Anstecken an den Akku ein paar Mal piepen.

Ich gebe zu, die Fernsteuerung gehört nicht zur gehobenen Klasse. Wer aber mal in das Thema Copterfliegen reinschnuppern möchte, ist damit ganz gut bedient. Wer dann etwas Ordentliches haben möchte, bekommt für wenig Geld eine FrSky Taranis (Banggood), die momentan der absolute Preis-Leistungs-Sieger ist, was Fernsteuerungen betrifft.

Viel Spaß!

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