In **Amsterdam** wurden heute die neuen Innovationen des größten privaten Drohnenherstellers veröffentlicht. Kurz und schmerzlos haben wir für euch die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst:
Für den **Inspire 1 (Pro)** und den Matrice 100 gibt es, wie vermutet, ein neues und auch dringend notwendiges Kamerasystem mit Gimbal.
Das **Zenmuse X5** und **X5r** (=RAW) verfügt über einen Micro 4/3 Sensor und **Wechselobjektive**. Aktuell sind folgende Möglichkeiten verfügbar:
- Panasonic Lumix 15mm f/1.7
- DJI MFT 15mm f/1.7 ASPH
- Olympus M. ED 12 mm f/2.0
Konkret bedeutet das neue System v.a. vom Boden aus steuerbare Blendenwerte, einen höheren ISO-Bereich (100-25600) und eine maximale Bitrate von 2.4Gbps. In der r-Version ist deshalb eine 512GB SSD verbaut. Außerdem gibt es viele weitere Verbesserungen, wie zum Beispiel eine HDR-Funktion. Im r-Paket wird außerdem eine CineLight Software für Mac beiliegen. Ebenso ist optional eine Fernbedienung für die Einstellung des Fokus erhältlich.
Das Sichtfeld hat sich leider auf 84° reduziert und auch die Kamera ist nicht mehr um 360°, sondern nur noch um 320° schwenkbar.
Die **Preise** dürften nun endgültig den betuchten Hobbypiloten vom Prosumer trennen:
- X5 zum Nachrüsten des Inspire 1 (Kamera/Gimbal/Objektiv/Dämpfer): ca. 2560 €
- Inspire 1 Pro mit X5 und single Remote: ca. 5000 €
- Inspire 1 Pro mit X5r und single Remote: ca. 8800 €
Hier findet ihr eine **Vergleichstabelle** des neuen Zenmuse X5(R) und des alten X3.
Außerdem hat die Lightbridge einen neuen Nachfolger bekommen – die Lightbridge 2:
Die Unterschiede zur alten Lb liegen vor allem in der verbesserten Streamingqualität und der höheren Reichweite bis max. 2 Kilometern. Außerdem können gleichzeitig ein Master und drei Slaves (Bildschirme für Regie, Kunden,…) angesteuert werden. Zusammen mit der **DJI Go App** und den gängigen Flugsteuerungen wie dem Wookong-M oder dem A2, sowie den bekannten Z15-Gimbals ergibt das eine sehr effiziente Mischung für professionelle Einsätze. Außerdem gibt es zum aktuellen **Preis** von rund 1400 Euro auch eine Funke, die ähnlich der des Inspire 1 ist. Praktisch ist auch, dass zwei Bilder gleichzeitig gestreamt werden können. So ist der Pilot mit seiner FPV-Kamera unabhängig vom Operator der Kamera. Der Akku wurde ebenfalls überarbeitet. User der alten Lb können zumindest ihre Software updaten und ihr Equipment an das neue System angleichen.
