OpenVPN Server mit dem Raspberry in 5 Minuten

von Christoph
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Wer viel in kostenlosen WLANs unterwegs ist, sollte sich Gedanken über ein VPN machen. Der Netzwerkverkehr wird verschlüsselt und du hast Zugriff auf dein heimisches Netzwerk. Ein sogenanntes Virtual Private Network hilft!

Raspberry Pi als VPN Server herrichten

Raspberry Pi als VPN Server betreiben

Ein VPN-Netzwerk kannst du auch für Netzwerkspiele nutzen, die keinen Online-Spiele-Modus besitzen. Vielleicht kennt noch jemand „Hamachi“? Das baut auch eine VPN-Verbindung auf, jedoch auf Softwarebasis.

Raspberry Pi als VPN Server

Meine Lösung ist es, einen Raspberry Pi dafür einzusetzen. Den bekommst du für ~35€ und er funktioniert prächtig. Dabei spielt es keine Rolle, ob es ein Raspberry Pi A, B, 1, 2 oder 3 ist. Vom Prinzip her funktioniert jeder.

RaspberryPi 1 B

RaspberryPi 1 B

Wie du den Raspberry aufsetzt, dazu schreibe ich nichts. Dafür gibt es im Internet zahlreiche Tutorials und das wäre dann nur eine Wiederholung. Du brauchst also, um diese VPN-Verbindung nutzen zu können, einen fertig aufgesetzten Raspberry Pi, den du da aufstellst, wo dein Router steht, und eine Terminalverbindung als Root. Ebenso sollte der Raspberry eine feste IP eingetragen haben, damit es später keine Probleme gibt.

Los geht’s mit dem RaspberryPi

Logg dich per SSH mit Putty ein und lade folgendes Skript von GitHub herunter: https://github.com/Nyr/openvpn-install mit:

wget https://git.io/vpn -O openvpn-install.sh && bash openvpn-install.sh

Beantworte die Fragen, welche gestellt werden:

  • IP-Adresse: Hier sollte schon die richtige Adresse drinstehen. Falls nicht, ist es die IP von deinem Raspberry.
  • UDP oder TCP: Ich empfehle UDP
  • Port: Nimm etwas Außergewöhnliches wie z.B. 46321, bitte nicht den Standardport.
  • DNS: 2 (1.1.1.1)
  • Name: Ein Wort, keine Sonderzeichen, dein Name vielleicht.

Das war’s schon. Jetzt kann es ein paar Minuten dauern, da das Zertifikat generiert wird. Anschließend hast du in deinem home Ordner (pi, root, je nachdem) eine .zip-Datei, welche das Zertifikat und den Schlüssel enthält. Die fertige Konfiguration ist auch schon mit dabei.

Weiter geht’s mit der Fritzbox


Arbeiten auf einer Fritzbox:

Fritzbox: PORTFREIGABE erstellen. DEINEN PORT als UDP, den du unter PORT im OpenVPN-Setup angegeben hast

  1. Internet
  2. Freigaben
  3. Gerät für Freigaben hinzufügen
  4. Anschließend auf OK
Fritzbox Portfreigabe

Hier Protokoll UDP und den Port eingeben

Routen anlegen

  1. In der Fritzbox einloggen (Browser, IP-Adresse eingeben und Passwort eingeben…)
  2. Expertenansicht aktivieren
  3. Dann auf „Heimnetz“ wechseln
  4. Dann auf „Netzwerkeinstellungen“ wechseln und den Punkt „IP-Routen“ anwählen.
  5. „Neue Route“
  6. Hier sind meine Einstellungen:
IP4 Route Fritzbox

IPv4-Route Fritzbox

Netzwerk: 10.8.0.0 # Das ist der IP-Bereich, den dann der VPN-User bekommt. Subnetzmaske: 255.255.255.0
Gateway: 192.168.X.XX # XX = IP von deinem Raspberry hier eintragen
Route aktivieren und auf OK.

Android-App

Ich verwende für die Verbindung zu meinem VPN-Server die App OpenVPN für Android

OpenVPN für Android
OpenVPN für Android
OpenVPN für Android
OpenVPN für Android
OpenVPN für Android
OpenVPN für Android
OpenVPN für Android
OpenVPN für Android

Das war’s erst mal… Viel Spaß beim Testen.

 

OpenVPN(TM)-Logo

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1 Kommentar

F.Heitmann 30.01.2022 - 14:40

Noch schöner ist es wenn man die Windows und Apple bordeigenen VPN Clients verwendet !!
Erspart einem die Frickelei mit externen Clients:
https://administrator.de/contentid/1754377434

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