Rund um Wingracing / Specwing / Nanowing

von Felix
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Copter-Racing?! Das ist ja sowas von 2015. Heute fliegt man RACEWING!

Nachdem es dabei viel zu beachten gibt, habe ich hier mal das Regelwerk für die Specwing Klasse und die neue Einsteigerklasse „Nanowing“ aufgeschrieben.

Termine für 2022:

09.07.2022 MSV-Inning e.V. – 30.07.2022 Ausweichtermin
in Inning am Ammersee auf dem Gelände des MSV-Inning e.V.
Zur Anmeldung -> Facebook 

 


Der Nanowing:

Da der Nanowing eine Einsteigerklasse sein soll, sind hier die Regeln relativ offen gehalten, damit möglichst jeder seine Waffel ins Rennen schicken kann.

In Ausnahmefällen darf die Rennleitung auch Nanowings zulassen, die die Kriterien nicht erfüllen.

Wing

  • Spannweite bis zu 670mm
  • Abfluggewicht bis 249g
  • Es sind nur zwei Runden erlaubt
  • Es dürfen 2 Servos eingesetzt werden.

Akku

  • bis 3S Lipo, kein HV

 Flightcontroller/Autopilot

  • Nicht im Steuerkreis erlaubt (darf für OSD/Telemetrie verwendet werden, aber nicht mit Servos/Motor verbunden sein) (bei den ersten Events schaue ich nicht so genau)

Antrieb

  • Motor
    • Maximal 2206 (empfohlen 1806 oder 2204 ~ 2300KV)
  • Propeller
    • Maximal 5 Zoll
    • Nicht aus Carbon oder Metall
  • Regler
    • Frei wählbar

Videosender

  • 5.8 GHz
  • Raceband
  • 25 mW – alles darüber ist in Deutschland nicht zugelassen.
  • Wings mit unsauberem Sender dürfen von der Rennleitung disqualifiziert werden.
  • Erlaubte Sender: TBS Unify, FuriousFPV und IRC Tramp

Laminierung

  • Der Wing darf mit Folie, Klebeband usw. bespannt werden (Klebeband mit Glasfaserstreifen ist erlaubt)
  • Keine GFK/CFK-Laminierung zulässig – betrifft natürlich nicht die Holme.

Specwing (F9T):

specWingCAD

In Ausnahmefällen darf die Rennleitung auch Wings zulassen, die die Kriterien nicht erfüllen.

Wing

  • Spannweite: bis zu 927,1 mm (36″ +-0,5″)
  • Höhenruder: Balsa oder Foam
  • Material: EPP, EPS, EPO, Fan-Fold-Foam oder Foam Board

Akku

  • 3S Lipo 2200 mAh, kein HV

 Servos

  • Stehen zur freien Auswahl
  • Nur Elevons erlaubt

Vertikale Stabilisatoren

  • NUR Winglets
  • ABS, Coroplast, GFK, CFK oder Foam (auch 3D-Drucksachen wie PLA oder PETG sind erlaubt.)

Flightcontroller/Autopilot

  • Nicht im Steuerkreis erlaubt (darf für OSD/Telemetrie verwendet werden, aber nicht mit Servos/Motor verbunden sein)

Antrieb

  • Motor
    • Cobra CP-2210 2200kv Motor
    • T-Motor AT2310 2200kv Motor
    • Turnigy D2826-6 2200kv Motor
  • Propeller
    • Cobra Motor – APC 6X4,
    • T-Motor – APC 6×4,
    • Turnigy Motor – APC 6X5.5E
  • Regler
    • Frei wählbar

Videosender

  • 5.8 GHz
  • Raceband
  • 25 mW – alles darüber ist in Deutschland nicht zugelassen.
  • Erlaubte Sender: TBS Unify, FuriousFPV und IRC Tramp

Laminierung

  • Der Wing darf mit Folie, Klebeband usw. bespannt werden (Klebeband mit Glasfaserstreifen ist erlaubt)
  • Keine GFK/CFK-Laminierung zulässig – betrifft natürlich nicht die Holme.

Die Regeln:

Wir versuchen uns, soweit sinnvoll und möglich, an die F9U-Regeln des DaeC zu halten.

Sicherheit

  • Zu keiner Zeit dürfen Piloten über die festgelegte Fluggrenze hinausfliegen.
  • Piloten im Wartebereich dürfen ihr Flugzeug während des Rennens NICHT einschalten, es sei denn, sie haben die ausdrückliche Genehmigung des Rennleiters. Ein Einschalten ohne Genehmigung führt zur Disqualifikation.
  • Rücksichtsloses oder gefährliches Fliegen ist nicht gestattet. Ein beschädigtes Flugzeug kann vom Rennleiter zur Landung gezwungen werden.
  • Im Falle eines Videoverlusts muss der Pilot den Motor ausschalten und versuchen, den Wing aus dem Gefahrenbereich zu steuern.

Rennablauf

  • Es muss eine Fluggrenze (nicht unbedingt eine Linie) festgelegt werden, über die sich keine Person während des Rennens bewegen darf.
  • Die Strecke muss so ausgelegt sein, dass auch im Notfall ein ausreichender Sicherheitsabstand zu den Zuschauern gewährleistet ist.
  • Alle Piloten müssen jederzeit die Kontrolle über ihr Flugzeug haben.
  • Im Falle eines Video- oder Kontrollversagens muss der Pilot sein Bestes geben, um das Flugzeug in eine sichere Landezone zu navigieren, die von Piloten und Zuschauern ausreichend entfernt ist.
  • Der Rennleiter kann nach eigenem Ermessen einen unsicheren Piloten zur sofortigen Landung zwingen.
  • Die Landung muss in dem angegebenen Landebereich, der nicht in der Nähe der Piloten und der Zuschauer sein darf, erfolgen.
  • Im Brandfall wird das Rennen sofort abgebrochen. Alle Piloten müssen entweder landen oder vom Feuer wegfliegen, damit die Einsatzkräfte das Feuer löschen können.
  • Das Rennen beginnt mit einem Countdown von 10 Sekunden, sobald alle Wings in der Luft sind. Am Ende des Countdowns beginnt das Rennen.
  • Piloten können zum Start die Hilfe einer weiteren, geeigneten Person in Anspruch nehmen. Pro Rennen wird ein Fehlstart geduldet, sofern es nicht zu einer Zeitverzögerung kommt.
  • Zu keinem Zeitpunkt dürfen Piloten über die Fluggrenze hinausfliegen.
  • Am Ende des Rennens müssen Piloten umgehend im vorgesehenen Landebereich landen.
  • Für jede verpasste Flagge wird eine Strafe von 3 Sekunden verhängt.
  • Für jedes verpasste Tor wird eine Strafe von 10 Sekunden verhängt.
  • Von jedem Piloten wird erwartet, sich respektvoll gegenüber anderen Piloten und Zuschauern zu präsentieren. Andernfalls kann dies zur Disqualifikation führen.

Start

  • Rennen werden entweder durch Bungee-gestützten Start, Teamstart oder zeitgesteuerten Start gestartet.
  • Ein Neustart für einen fehlgeschlagenen Start wird NUR in den zeitgesteuerten Startrennen gewährt, solange das Flugzeug sofort nach einer kurzen Inspektion erneut gestartet werden kann.
  • Beim zeitgesteuerten Start beginnt ein lauter, verbaler Countdown, nachdem alle Flugzeuge in Betrieb sind.
  • Die Uhr und das Rennen beginnen, wenn der Countdown Null erreicht.
  • Ein Frühstarter wird disqualifiziert.

Fliegen des Kurses

DVR-Aufzeichnung:

  • DVR-Aufnahmen müssen IMMER gemacht werden.
  • Es ist Sache des Piloten, DVR-Filmmaterial aufzunehmen.
  • Bei Qualifikationsrennen und Meisterschaften muss die DVR bis spätestens 30 Minuten nach Ende des Laufs eingereicht werden.
  • Bei Meisterschaftsrennen wird keine Wertung offiziell gemacht, bis alle DVR-Aufnahmen überprüft wurden. Sollte eine DVR fehlen, wird der Lauf nicht gewertet.

Spotter

  • Piloten müssen unmittelbar nach ihrem Rennen als Spotter des Rennens fungieren (für den nachfolgenden Piloten auf seiner Frequenz). Dies erfordert, dass alle Piloten bei Rennbeginn anwesend sein müssen.
  • Beobachter müssen in FPV-Form beobachten.
  • Piloten müssen Ausrüstung für Spotter zur Verfügung haben, wenn keine 5,8-GHz-Standardkanäle (Raceband) verwendet werden.
  • Die Richter können entscheiden, ob verpasste Tore/Flaggen vom Piloten oder Spotter laut ausgerufen werden müssen oder nicht. Wenn nichts dazu gesagt wird, ist dies Pflicht.

Der Start

  • Der Start beginnt erst, wenn alle Frequenzen vom vorherigen Rennen wieder frei sind.
  • T=-2min (Preparation Time): Ab dieser Zeit haben die Piloten Zeit, ihre Wings anzustecken und in die Luft zu bringen.
  • T=-30sec: Ab hier beginnt ein 30-Sekunden-Countdown [30, 20, 15, 10, 5, 4, 3, 2, 1, START]
  • T=0sec: Ab jetzt beginnt das Rennen. Der Start muss durchflogen werden.

Rennablauf

Akku anstecken, fliegen, crashen, reparieren…

Die Aufgabe

  • Die Aufgabe besteht darin, in 5 Minuten möglichst viele Runden zu fliegen.
  • Die Rangliste wird nach der Regel „5 Minuten + Überzeit“ erstellt. (Zuerst zählt die Anzahl der vollständig geflogenen Runden, dann die geringste Überzeit)

Qualifikationsläufe

  • Wir werden die Qualifikationsläufe in Gruppen zu 4 Piloten absolvieren.
  • Pro 3 geflogene Qualifikationsläufe gibt es einen Streicher.
  • Die verbliebenen Läufe werden gewertet.

Finale

  • Dieses Jahr fliegen wir in der Ausscheidungsphase/im Finale das Aufsteigersystem. Es steigen jeweils zwei Piloten auf.

Strafen

  • Lässt der Pilot ein Hindernis aus, so ist die Runde ungültig.
  • Nimmt der Pilot seine Aufgabe als Spotter nicht wahr, so wird ihm in der Gesamtwertung je eine Runde abgezogen.

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Hinweis Sendeleistung 5.8 Ghz


Die erlaubte Sendeleistung in Deutschland beträgt für die analoge Videoübertragung auf 5.8 GHz 25mW (EIRP). Der erlaubte Frequenzbereich liegt in einem Bereich von 5725 Mhz - 5875 Mhz. Quelle: Bundesnetzagentur. Die gesetzlichen Bestimmungen für Dein Land kann bei der jeweiligen Behörde erfragt werden.